Sturm auf die Hoibe #59: Damen Cheftrainer Tode Djakovic

Shownotes

Im Grunde genommen war die Fußball-Karriere schon 1996 vorgezeichnet. Noch in Serbien geboren, hat es seine Familie schon bald nach Seiersberg verschlagen. Dort war der Papa Platzwart. Deshalb hat die Familie Djakovic auch die Wohnung beim Sportzentrum bezogen. Und als sein Papa am Abend die Linien am Platz gezogen hat, hat der kleine Tode bei Flutlicht gekickt. Wer würde da nicht Kicker werden wollen? Seine Karriere als Spieler hat ihn dann über Serbien, Armenien und Montenegro wieder zurück in die Steiermark geführt. Da, von wo aus er auch seine Trainer-Laufbahn gestartet hat.

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Antenne Steiermark - Meine Hits. Meine Steiermark.

Transkript anzeigen

00:00:01: Sturm auf die Räube, der Podcast von SK

00:00:04: Sturm Graz

00:00:05: und

00:00:05: Antony

00:00:06: Steiermark.

00:00:07: Mit Markus Terrand.

00:00:08: Hallo und herzlich willkommen im Podcast Februar.

00:00:11: Das Jahr zwanzig sechsundzwanzig hat im Verein schon einiges Erneuerungen gebracht.

00:00:15: So sind zum Beispiel die Profis mit einem... neuen Schäftrainer, in dem Fall eben in die Vorbereitung gegangen, aber auch bei den Damen hat sich viel verändert.

00:00:23: Vor allem am Spielerinnensektor, also einige Wechsel, eher unüblich für eine Winterpause.

00:00:28: Da drängt sich natürlich die Frage auf, warum.

00:00:31: Ja, und diese Frage beantwortet mir hoffentlich wie alle anderen auch.

00:00:34: Damen-Chef-Coach Dode Terkovitsch, hi.

00:00:37: Hallo und vielen Dank für die Einladung.

00:00:39: Dode, bist du bereit?

00:00:41: Ich bin bereit.

00:00:42: Gut, dann legen wir los.

00:00:43: Legen wir los.

00:00:45: So, natürlich wollen wir dich heute auch ein bisschen besser kennenlernen und da finde ich, ist natürlich schon nochmal dein sportlicher Werdegang.

00:00:51: Eigentlich werde ich allein schon nochmal eine ganze Folge sogar wert.

00:00:54: Fußballerisch haben wir übrigens eine Gemeinsamkeit.

00:00:56: Wir haben beide beim SK Seiersberg in der Jugend zu Kicken begonnen.

00:01:00: Als Geburtsort habe ich bei dir aber Wien gefunden.

00:01:03: Wie geht sich das zusammen aus?

00:01:04: In Wien geboren werden und in Seiersberg loslegen?

00:01:06: Das

00:01:06: stimmt nicht.

00:01:09: Meine Familie hat aufgrund des Jugoslawienkriegs die Heimat verlassen müssen und ich bin in Asiabien geboren, aber ein paar Tage später haben wir auch dieses Land verlassen müssen.

00:01:23: und ja, das war dann nicht der Plan.

00:01:27: Wir werden das Internet verklagen, Wien ist nicht der Geburtstag, haben wir das auch mal geklärt zu beginnen.

00:01:33: Deine Reise, die ist ja dann über ein paar steirische Clubs bis zu einem Alter von achtzehn Jahren in der Steuermark passiert und dann in die U-IX von Partysan Belgrad gewechselt.

00:01:46: Es folgen weitere Vereine in Serbien, spannenderweise aber auch Armenien und Montenegro, bevor es für dich als Defensivmann wieder zurück in die Steuermark gegangen ist, mit Karriereende in Köflach, also schnell durch Flogen.

00:01:59: Noch dazu mit achtundzwanzig Jahren eigentlich sogar im besten Fußballer Alter.

00:02:03: Jetzt klingt das alles zusammen nach einer spannenden Geschichte.

00:02:06: Bitte schön, erzählst du uns.

00:02:07: Ja, ganz genau.

00:02:09: So als Spieler als Trainer, jetzt habe ich sehr, sehr hohe Ansprüche, sehr hohe Ziele.

00:02:15: und hatte sehr interessante Stationen im Ausland, wo ich der Meinung war, und wo ich der Meinung war, dass diese Schritte die richtigen sind, sie waren richtig, aber bei mir war immer, so wie schon gesagt, dann sprach sie ja sehr hoch und ich möchte... wirklich sehr sehr hohes Level erreichen, wollte ich erreichen als Spieler.

00:02:43: und dann war ich der Meinung, dass es als Spieler nicht mehr ausgeht.

00:02:48: und dann habe ich gesagt, jetzt ist einmal der Zeitpunkt da, wo ich ganz klar nur meine Trainerlaufbahn vorantreiben möchte.

00:02:55: Aber es sind schon eher unübliche Stationen dabei gewesen, jetzt auch was die Länder angeht?

00:02:59: Das stimmt schon, aber ich muss dir ehrlich sagen, mir ist Die Wichtigkeit des Landes war nicht relevant.

00:03:09: Es war immer für mich der Mittelpunkt, also der Fokus meiner eigenen Spielerkarriere und die Angebote, die ich erhalten habe.

00:03:20: Es war sehr interessant und es war wirklich eine sehr prägende Zeit für mich.

00:03:27: Bei deinem Karriereende als Spieler warst du bereits im Besitz der UEFA Bellizenz, also Trainer-Karriere, um dir auch kurz mit den Stationen mit reinzunehmen, Großsankt Florian, Köflach und im Sommer im Jahr zwanzig eben zu Sturm.

00:03:40: Wie war eigentlich das, habe ich mich gefragt, der Umstieg vom Männer zum Frauenfußball?

00:03:47: Der Umstieg, also für mich ist das Fußballspiel immer ganz gleich, egal ob Frauen oder die Männer.

00:03:56: Ich hatte jetzt wirklich überhaupt keine Probleme bei diesem Switch, aber für mich einfach nur der größte Unterschied ist der weibliche bzw.

00:04:08: der männliche Körper, sonst die Regeln und die Prinzipien sind ganz gleich.

00:04:14: Du wirst in deinem Team, habe ich mir sagen lassen, sehr geschätzt.

00:04:17: Offensichtlich hast du da den richtigen Ton getroffen, eben bei deinen Spielerinnen.

00:04:21: Es klingt jetzt vielleicht ein bisschen blöd, aber gibt es da dieses Mann-Frau-Ding, du hast schon angelingen lassen, überhaupt?

00:04:27: Oder stellt man sich das von außen sowieso spannender vor, als es dann im tagtäglichen Umgang ist?

00:04:34: Nein, also bei uns sowohl im Team als auch im Trainerteam ist das eine ganz, ganz normale Sache.

00:04:44: Gut.

00:04:44: Thema können wir damit abpacken.

00:04:46: Vor einem Jahr, als Saga und damals eben zu den Herren gewechselt ist, hast du als Chef-Trainer übernommen, hast du da erst überlegen müssen oder hast du für dich sowieso entschieden, ich bin ready, es kann losgehen?

00:04:59: Ich muss dir sagen, ich bin immer ready, aber natürlich, das war schon ein überraschender Moment, weil ich genau zu diesem Zeitpunkt Wie der Chris Ilzer zu Hoffenheim gewechselt ist, war ich mit Nationalteam unterwegs, da ich bei der US-XVI und der Manfred Czak als Co-Trainer tätig war.

00:05:21: Und ich war zu diesem Zeitpunkt nicht einmal in Graz und dann hatte ich einen Anruf bekommen von unserem Sportchef Michael Ehrlitz und natürlich vom Sargon Duran damals von meinem Chef-Trainer und das hat jetzt nicht allzu lange gedauert, dass ich da ja gesagt habe.

00:05:41: Man muss sich überlegen, übernimmt man jetzt die Verantwortung?

00:05:44: Bisher Co-Trenner, jetzt ein Chef-Trenner?

00:05:46: Absolut, also mit der Verantwortung zu übernehmen, voll und keins, und da bin ich wirklich auch sehr dankbar der Vereinsführung.

00:05:57: Auf einer Seite sehr große Verantwortung, auf der anderen Seite ein großes Privileg, ein Chef-Trenner in der Bundesliga mit den achtundzwanzig Jahren sein zu dürfen.

00:06:07: Dann überspringen wir jetzt einmal das aktuell laufende Jahr, also sozusagen das Jahr deiner Chef-Trainer-Tätigkeit in die Gegenwart.

00:06:15: Lass uns zu deinem Team kommen, ich habe schon gesagt, seit dem Jahreswechsel glaube ich drei Abgänge, zwei Zugänge, wenn es stimmt, noch dazu nach achtzehn Monaten Verletzungspause des Comeback von Laura Gromberg.

00:06:26: Das heißt natürlich für den Trainer viel zu tun, vieles neu einstudieren, aber warum eigentlich so viel generelle Bewegung am Transfermarkt?

00:06:34: Weil wir ganz klar die Halb-Saison analysiert haben, ich und mein Trainer-Team und wir sind zu dieser Entscheidung gekommen, dass wir unbedingt wenmöglich natürlich im Winter was machen wollen.

00:06:48: und im Winter ist es nie einfach, aber wir haben versucht es in Bewegung zu bringen, stand jetzt Funktioniert es gut bzw.

00:07:02: gelingt es uns gut?

00:07:03: Mal schauen, wie die nächsten Wochen aussehen werden.

00:07:07: Emily Gusnik möchte noch namentlich erwähnen.

00:07:10: Sie hat den Sprung von der Akademie in die Kampfmannschaft geschafft und dann nehmen wir gleich meine eigene Vorlage auf.

00:07:16: Das mit der Professionalisierung ist ein genereller Thema.

00:07:19: Anders gesagt, nicht ganz einfach, weil der ÖFP eben auch eine Philosophie verfolgt.

00:07:23: Nach der österreichische Top-Talente, im Frauenfußball eher in St.

00:07:27: Pölten ausgebildet werden sollten, macht deine Aufgabe jetzt auch nicht unbedingt leichter, oder?

00:07:32: Ja, da bin ich bei dir, weil unser Fokus und unser Ziel ist ja auch, junge Spielerinnen zu fördern, aber auf der anderen Seite auch zu fordern.

00:07:44: Aber wie du richtig sagst, es ist nicht einfach, diese Spielerinnen zu... Locken beziehungsweise zu verpflichten.

00:07:55: Es ist natürlich auch ein grundsätzliches Signal.

00:07:58: Wenn ich sage, wenn ihr gut genug seid, dann wird es ja dort sein und alles andere ist eigentlich das, was es auch gibt, aber uns gar nicht so wichtig ist.

00:08:06: Weil wenn es uns wirklich wichtig ist, dann findet es in St.

00:08:08: Pölten statt.

00:08:09: Genau.

00:08:11: St.

00:08:11: Pölten selbst war ja auch lange Zeit der Liga Grösus.

00:08:15: Jetzt kommt aber mit der Wiener Austria eine zweite Nummer im heimischen Frauenfußball ums Eck.

00:08:21: Ein Weg den Graz auch gehen kann soll, Will?

00:08:27: Ja, ganz klar.

00:08:27: Wir wollen auch natürlich diesen Weg gehen.

00:08:31: Für uns ist es momentan nicht einfach, weil Austria, Wien und das sind Welten im Moment wirklich Sowohl finanziell als auch strukturell sicher ein bisschen weiter sind als wir.

00:08:48: und im Moment ist es wirklich nicht einfach mit diesen zwei Clubs sich zu vergleichen,

00:08:54: aber

00:08:55: bei uns ist der Anspruch ganz hoch.

00:08:57: Wir wollen, egal wie der Gegner heißt, wollen wir jeden Gegner ärgern und das wird immer der Fall sein.

00:09:06: Strukturell, vielleicht sogar infrastrukturell, steht ja eine große Verbesserung ins Haus.

00:09:11: Also anders haben wir gefragt, wie siehst du eigentlich generell selbst die Rolle deiner SK-Stürm-Damen?

00:09:17: Also im Verein, da hat sich doch einiges getan.

00:09:19: Ich habe schon angesprochen, vor allem mit dem anstehenden Highlight eben der Heimstätte in Grazbuntigam.

00:09:25: Absolut, das ist, denke ich, Generell im Frontfussball, die Infrastruktur, ein Schlüsselthema und wir sind wirklich sehr dankbar für diese Gelegenheit bzw.

00:09:38: für dieses Projekt, weil es ist sicher ein wichtiger und richtiger Schritt in die richtige Richtung, weil sowohl sportlich als auch für die Entwicklung des Vereins.

00:09:51: Wie wird es auch bei den Spielerinnen?

00:09:52: Ist es irgendwie Thema, wie das im Verein gehandhabt wird, dass es einen Frauenteam gibt und wie man damit umgeht auch zukünftig?

00:10:00: Ja, natürlich ist es ein Thema, weil für uns ist es auch ein wichtiger, interessanter Spielerinnen nach Graz zu locken und zu verpflichten.

00:10:09: Wie schon erwähnt, das Thema ist für die Mädels, für die Spielerinnen ein sehr, sehr wichtiges Infrastruktur.

00:10:20: Und jetzt mit dem Jahrhundertprojekt, da sind wir wirklich sehr, sehr gespannt.

00:10:26: Kommen wir zu Zielen, jetzt einmal dem Saisonziel.

00:10:29: Aktuell seit der Tabellenvierter, einem Punkt hinter den Altdachtarmen, ausdrehen sagt Belten, haben wir schon gesagt, sind vorne weg.

00:10:35: Also ist das Ziel Platz drei?

00:10:37: Bei uns ist es einmal ganz klar, unser primäres Ziel ist das obere Playoff zu erreichen.

00:10:44: unter die besten vier Mannschaften zu sein, aber wir wollen ganz klar best of the rest sein.

00:10:51: Das bedeutet, ja, St.

00:10:53: Walten und Austria, das ist im Moment eine andere Liga und so wie du richtig sagst, Platz drei ist das absolute Ziel von uns.

00:11:03: Wie schaut es mit persönlichen Zielen aus?

00:11:04: Gibt es da mittel- oder langfristig auch, keine Ahnung, Vereine, eine Liga oder irgendein anderes Ziel, das du für dich sozusagen als Karotte vor allem vor das Gesicht denkst?

00:11:13: Schon.

00:11:14: Also meine Ansprüche und Ziele sind sehr, sehr hoch, aber ich genieße im Moment wirklich die Zeit mit meiner Mannschaft und fokussiere mich wirklich nur auf uns und auf uns entwickeln.

00:11:30: Bleiben wir vielleicht noch kurz bei dir selbst.

00:11:32: Zwei Wochen, glaube ich, dreißig geworden.

00:11:34: Glückwunsch noch einmal im Nachhinein dazu.

00:11:36: Wie fühlt es sich an?

00:11:37: Oder ist das, wie man so oft hört, eine Zahl ohne Bedeutung?

00:11:40: Ganz

00:11:40: genau, eine Zahl ohne Bedeutung.

00:11:42: Das heißt auch, also wie war es mit dem Feiern?

00:11:44: Es war, glaube ich, noch vor dem Trainingslager, wo du den Geburtstag gehabt hast, oder keine Ahnung, ob es da in den Trainingslager mit einem Kakao angestoßen, einen kleinen Speer?

00:11:50: Völlige Eskalation?

00:11:51: Nein,

00:11:52: wir haben wirklich leider die Zeit jetzt nicht gehabt, weil unser Trainingslager Wir haben natürlich versucht, es möglichst zu gestalten.

00:11:59: Es war für die Spielerinnen, also auch für das Trainer-Team im Hintergrund sehr intensiv, weil wir unbedingt unsere... Ziele auch im Trainingslager erreichen wollten, unsere Schwerpunkte im Training erreichen wollten.

00:12:13: Es war wirklich sehr, sehr wenig Zeit, vor allem jetzt in meiner Phase sehr, sehr intensiv ist, sich mit anderen Sachen zu beschäftigen.

00:12:23: Obwohl es ein wichtiger Tag war, haben wir trotzdem versucht den Fokus Richtung unserer Mannschaft zu lenken.

00:12:31: Ich weiß nicht, wie das bei dir oder in deinem Freundeskreis ist, aber es gibt ja immer, also entweder die Personen, die es betrifft, selbst denen das wichtig ist, das zu zelebrieren, oder wenn es denen selbst nicht so wichtig ist, dann immer irgendwer in dem Freundeskreis gibt, der sagt ja ja, jetzt vielleicht geht es nicht, aber du kommst uns nicht aus, also das wird nachgeholt.

00:12:48: Das

00:12:48: stimmt schon, also alles was ich verspreche, da halte ich natürlich mein Wort, also sowohl meiner Mannschaft bin ich etwas schuldiger und natürlich auch meinem Training.

00:12:59: Den Podcast kann man nachhören, was dir jetzt bis sozusagen angreifbar ist, was dir das angeht.

00:13:03: Bin ich bei dir, zu spät.

00:13:05: Wie schon feiern mit dir aus?

00:13:07: Gehen die dann bis die Lichter angehen oder bis die Lichter ausgehen?

00:13:11: Ja, ich muss dir ehrlich sagen, also während der Saison ist bei mir sehr wenig Zeit für große Veranstaltungen, Fokus nur auf Fußball, Fokus nur auf unsere Mannschaft, Fokus nur österreichische Bundesliga, wenn unsere Ziele erreicht werden, dann können wir darüber mehr reden.

00:13:33: Was bist du eigentlich generell so für ein Typ?

00:13:34: Bist du der, also wie würden dich deine Freunde beschreiben, ist dann meistens die Frage dazu, bist du eher der ruhigere, der in der Runde unauffällig ist, bist du der, der keine Ahnung einen Witz nach dem anderen raushaut?

00:13:45: Also so.

00:13:45: An Platz, würde ich sagen, eher lösungsorientiert, intensiv, außerhalb des Platzes eher ruhig.

00:13:53: Aber nicht Spaß befreit.

00:13:54: Nicht Spaß befreit.

00:13:56: Ganz wichtig.

00:13:57: Worauf legst du eigentlich bei deinen Spielerinnen besonderen Wert?

00:14:00: Disziplin?

00:14:01: Also du selbst, so ist es mir gesagt, du bist auch ein sehr ordentlicher Mensch.

00:14:04: Also spielt das auch eine Rolle?

00:14:05: Ja, ganz klar.

00:14:06: Also bei mir ganz klar die Struktur, die Verantwortung.

00:14:10: Die Pünktlichkeit, die Professionalität, also ganz, ganz wichtige Werte und wir versuchen, diese Werte vorzuleben, das Trainerteam und dementsprechend verlangen wir auch von unserem Trainerteam, sich professionell zu verhalten.

00:14:32: Jetzt will ich es gar nicht auf diese Mann-Frau-Ebene bringen, aber das heißt, du bist auch eher gnadenlos.

00:14:36: Also wenn eine Verfehlung ist eine Verfehlung, da hilft auch der Blick von unten.

00:14:40: Dieser Dackelblick hilft da nichts.

00:14:41: Also Regeln sind auch mein Gehalten zu werden.

00:14:43: Ganz genau.

00:14:44: Regeln sind Regeln.

00:14:46: Die Strafenkasse, gut gefüllt, oder?

00:14:48: Ja, gut gefüllt.

00:14:50: Wir haben eigentlich eine Spielerin, die sich da mit der Thematik auseinandersetzt und da ist sie ziemlich streng, was das anbelangt.

00:15:02: Gute Eintreiberin sozusagen.

00:15:04: Ja, sehr gut.

00:15:07: Zum Auftakt ins Jahr, wenn man so möchte, gibt es hier, also einerseits das Liga-Duell der beiden Giganten, wir haben schon angesprochen, spannend mit Sicherheit jetzt schon auch, was das Titelrennen angeht, der Ausgang dieser Partie, aber deine Damen, die empfangen Red Bull Salzburg und du hast gesagt, Top four ist ein Ziel, also ebenfalls die Tabellen nachbrennen, die halt von unten in dem Fall auf Distanz gehalten zu werden.

00:15:30: Ist es schon so ein bisschen, auch wenn es das erste Spiel ist, ein richtungsweisendes Duell, oder ist es einfach nur das erste Spiel im neuen Jahr?

00:15:37: Das ist unser zweites Pflichtspiel.

00:15:40: Wir haben davor Viertelfinale Cup gegen Vienna.

00:15:44: Da spielen wir auswärts am vierzehnten oder fünchzehnten Zweiten.

00:15:50: Und das ist auch für uns heuer ein großes Ziel, weil wir der Meinung sind, dass da einiges möglich ist.

00:15:59: Und gleich danach, eine Woche drauf, spielen wir gegen Red Bull am XXI.

00:16:06: Zweitens in Messendorf gegen Red Bull.

00:16:08: Und das ist für uns sowohl als auch beide Spiele sehr wichtige Spiele.

00:16:14: Wirklich sehr wichtige Spiele, weil wir das Halbfinale erreichen wollen.

00:16:18: Auf einer Seite und auf der anderen Seite.

00:16:20: Wenn wir das direkte Duell gegen Red Bull gewinnen, haben wir dann gute Karten für das obere Playoff.

00:16:29: Gibt es da eigentlich, ich kenne das ja von einigen Spielern, die das schon erzählt haben, irgendwie Rituale, also man sieht ja bei Einwechslungen, wenn einer mit dem einen Bayern so erst den Platz betritt, oder irgendwie, also gibt es bei dir oder bei euch auch Rituale, die vor so Spielen ihren Platz haben müssen, weil sie eben ritualisiert sind?

00:16:47: Also bei mir auf individueller Ebene ein kleines Nein.

00:16:52: In der Mannschaft, also die Idee, die klassischen Abläufe, aber ich würde eher sagen Richtung Routine, also nicht Ritual.

00:17:05: Also kein, aber glaube, wenn ich immer, weiß ich nicht, dieses Getränk trinkt, dann läuft das besser oder was auch immer.

00:17:11: Also

00:17:11: ich denke, wie gesagt, bei mir ganz klar nein und bei der Mannschaft auch nein.

00:17:18: Du hast erzählt, dass du lange zeilt deines jungen Lebens.

00:17:24: über oder bei so gesagt am Fußballplatz gelebt hast.

00:17:27: Das heißt, war irgendwie irgendwann nochmal überhaupt denkbar für dich, dass es deine berufliche Laufbahn außerhalb von einem Fußballplatz stattfinden kann?

00:17:35: Also du weißt, es gibt außerhalb von Fußballplätzen auch Jobs?

00:17:39: Ja, bin ich bei dir, aber für mich glaube ich es wirklich immer nur einer Richtung und da bin ich wirklich sehr, sehr dankbar.

00:17:46: Ich bin bzw.

00:17:47: mein Papa ist ja Als ich sechs Jahre alt war, als Platzwort installiert wurde in Sajas Berge und ich habe da ... ... einatmen durften und da bin ich wirklich für diese Möglichkeit sehr, sehr dankbar gewesen.

00:18:04: Das heißt, irgendwo ein Ball ist immer herumgegangen und wenn er herumgegangen ist, dann muss man reintreten?

00:18:07: Absolut

00:18:08: und vor allem die Momente.

00:18:09: Wie gesagt, da war ich sehr, sehr jung um ... ... um zwanzig, um zwanzig Uhr dreißig.

00:18:16: Wenn alle im Bett sind, hat der Papa natürlich den Platz markieren müssen und er hat das Flotlicht einschalten müssen und er hat den Platz markiert und ich habe Fußball spielen dürfen.

00:18:31: und diese Uhrzeit plus Flotlicht, also das sind Momente, die werde ich nie vergessen.

00:18:38: Ich weiß nicht, ob stolz das richtige Wort ist, aber trotzdem, du hast Fußballerisch eine gute Ausbildung bekommen, du warst dann ja auch unterwegs eben auch als Fußballer.

00:18:50: War das auch deinen Eltern, dein Papa, wie auch immer wichtig?

00:18:53: Hast du da keine Ahnung, vielleicht dein Papa auch als treibende Kraft dahinter gehabt, dass eben Fußballerisch immer was weitergeht in deinem Leben?

00:19:01: Ganz genau, nicht nur der Papa, sondern auch die Mama.

00:19:03: Also ich und mein Bruder, wir waren ganz gleich immer im Plan A gestarten und also ich nicht nur jetzt, sowohl als Spiel als auch jetzt als Trainer, habe ich die maximale Unterstützung von Ihnen und das ist einfach und bezahlbar dieser Preis.

00:19:26: Da noch nicht ganz, aber schon langsam kommen wir in Richtung Zielgerade dieser Ausgabe.

00:19:32: Es war bis jetzt schon immer ein sehr nettes und auch ein interessantes Gespräch.

00:19:36: Jetzt einmal unabhängig davon wünsche ich natürlich dir und deinen Damen ein erfolgreiches Frühjahr.

00:19:42: Jetzt habe ich mir nur überlegt, also ich habe gelesen eben, die B-Lizenz hast du, ist eigentlich die Pro-Lizenz im Planung?

00:19:50: Vielleicht sogar schon in...

00:19:52: Die A-Lizenz, ich bin, wenn alles gut geht, in zwei Monaten bin ich fertig mit der A-Lizenz, aber... Das ist nur ein Zwischenstep, also mein absolutes Ziel ist es, er schnellstmöglich auch die Braulizenz zu machen.

00:20:10: Wenn du trainierst, während du am Platz bist, würdest du sagen, du bist dort ein anderer als außerhalb des Platzes, also kippst du dann irgendwie in dieses Ding rein.

00:20:20: oder bist das immer du?

00:20:23: Ich denke, ich bin immer bei mir.

00:20:27: Aber es ist natürlich, die Verhaltensweisen sind nicht ganz die gleichen Anplätze und außerhalb des Platzes, weil ich wirklich tagtäglich versuche, meinen Spielerinnen zu helfen und sie mit unserer Bauer von unserer Idee zu überzeugen und diese Zeit, wo wir miteinander am Platz verbringen, es gibt bei mir nur Hundertzehn.

00:20:54: Prozentfokus.

00:20:56: Ich möchte, dass die Spielerinnen jede Sekunde die Zeit am Platz genießen, aber auf der anderen Seite müssen die Komfortzone verlassen, um besser werden zu können.

00:21:12: Die Frage hat deswegen gestellt, weil ich mir denke, als Privatperson, wenn man das einmal als Arbeitsperson hernehmen möchte, ist die Privatperson auch so fokussiert.

00:21:24: Private Frage in dem Fall, wenn du in Beziehungen bist, bist du dann auch so konsequent und gut strukturiert?

00:21:31: Bei mir ist es schon ein wichtiger Faktor, also wie du richtig sagst, Klarheit, Struktur, Kontrolle, nicht nur am Platz, sondern auch außerhalb des Platzes.

00:21:43: Lockerheit ist ein sehr wichtiges Thema bei mir, aber in der Richtung können wir darüber immer sprechen, wenn wir Pausen haben, Sommer, Winter und wenn alles ja optimal verlaufen ist, so wie gedacht.

00:21:59: Im Beziehungen muss deine Beziehung mit dir über Fußball reden können.

00:22:02: oder kann das da Pause machen?

00:22:05: Also wir können schon Pause machen, aber bei mir ist halt für uns zwanzig Stunden Fußball.

00:22:09: Das heißt, es ist besser, wenn man zumindest eine Mikrofußballallergie hat.

00:22:13: Ganz

00:22:13: genau, aber wie gesagt, das ist für mich ... Kein absolutes Kriterium, dass meine Ansprechperson sich nur über Fußball mit mir austauschen muss oder kann, aber es ist sicher von Vorteil.

00:22:33: Ich kann es nur wiederholen.

00:22:34: Ich wünsche dir und euch natürlich viel Erfolg für alles, was da noch kommt in dieser Saison oder darüber hinaus.

00:22:40: Danke fürs Kommen.

00:22:41: Vielen Dank für die Einladung und danke schön.

00:22:45: Und an euch danke natürlich auch fürs hören.

00:22:47: Die Community wächst ja immer weiter.

00:22:48: Das freut natürlich nicht nur mich.

00:22:50: Und weil es ja ein Podcast für euch sein soll, erinnere ich euch auch gerne an dieses Angebot.

00:22:55: Solltet ihr Wünsche für eine der nächsten Ausgaben haben, also inhaltlicher Natur, dann immer gerne her damit.

00:23:01: Schauen wir mal, was wir damit machen können.

00:23:02: Am einfachsten nach wie vor über die E-Mail-Adresse podcastetantenne.at.

00:23:08: So, das war es jetzt für den Februar.

00:23:10: Das war's für heute und wenn ihr mögt, holen wir uns wieder sehr gerne im März.

00:23:14: Ciao Ciao!

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